Inhalt:

Das Stück beginnt mit dem Fund des Schauspielers Robert Brettkow, der im Park erschossen aufgefunden wird. Monika Stein, eine Schuhverkäuferin, entdeckt die Leiche und alarmiert die Polizei. Die Kommissare Rolf Kruse und Harry Groß nehmen die Ermittlungen auf und besuchen die Anlaufstellen des Stadtteils, den “Tante-Emma-Laden” von Anneliese Stein und Ellis Knei­pe, Treff für die Kiezbewohner.

Sie befragen die Bewohner des Viertels, darunter die resolute Ladenbesitzerin Anneliese Stein, die Kneipenwirtin Elli und verschiedene Verdächtige wie den Zuhälter Manni Bauer, die schwangere Prostituierte Roxy, die exzentrische Nicoletta und die Postbotin Annegret Kurz.

Im Laufe der Ermittlungen kommen zahlreiche Motive ans Licht: Erpressung, verletzte Eitelkeit, Liebesaffären und offene Rechnungen. Robert B. war im Viertel wenig beliebt und hatte viele Feinde. Die Kommissare stoßen auf ein Geflecht aus Intrigen, Missgunst und kleinen Geheimnissen. Besonders auffällig ist, dass fast jeder im Viertel einen Grund gehabt hätte, Robert B. etwas anzutun. Die Verdächtigen geraten immer wieder in Streit, und es gibt viele komische, aber auch tragische Momente.

Doch die Wahrheit ist überraschend: Der Tod von Robert Brettkow war kein Mord, sondern ein Unfall. Die beiden älteren Damen Traudel Künkele und Hilde Becker wollten ihm eine alte Pistole übergeben, damit er sich gegen Manni Bauer behaupten kann. Im Streit löst sich ein Schuss, und Robert B. stirbt. Aus Angst gestehen die Damen ihre Tat zunächst nicht, sodass Manni Bauer als Hauptverdächtiger verhaftet wird. Erst später kommt die Wahrheit ans Licht, und die Kommissare sorgen für die Freilassung des Unschuldigen.

Neben der Kriminalhandlung gibt es auch romantische Entwicklungen: Monika Stein verliebt sich in Kommissar Kruse, und Nicoletta findet ihr Glück bei Harry Groß. Auch Roxy erfährt am Ende, dass Manni Bauer tatsächlich der Vater ihres Kindes ist. Das Stück spielt mit Rückblenden und bietet Raum für Dialekte, Doppelrollen und flexible Geschlechterbesetzungen. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet und spiegeln ein buntes, manchmal chaotisches, aber herzliches Kiezleben wider.

 

Am Ende steht ein versöhnliches Happy End, bei dem die Figuren ihre Konflikte überwinden und neue Beziehungen entstehen. Die Geschichte verbindet Krimi, Komödie und soziale Milieustudie auf unterhaltsame Weise und zeigt, dass hinter jeder Fassade eine eigene Geschichte steckt.